Herausforderung
Viele Kunststoff-Anbauteile aus Polypropylen lassen sich klassisch nur nach einer Beflammung beschichten. In bestehenden Lackieranlagen ist dies jedoch häufig ausgeschlossen – etwa aufgrund von EX-Zonen, erhöhten Sicherheitsrisiken oder fehlender Nachrüstbarkeit. Hinzu kommt: Die manuelle Beflammung führt regelmäßig zu Haftungsschwankungen und reduziert die Prozesssicherheit deutlich.
- Beflammung in bestehenden Anlagen oft nicht umsetzbar (EX-Zonen, Sicherheit)
- Haftungsschwankungen bei manueller Beflammung
- Geringe Prozesssicherheit in der Serie
- Hoher Investitionsdruck für neue Anlagentechnik
- OEM-Freigabefähigkeit als zwingende Anforderung
Lösung
KSK entwickelte eine chemische Aktivierung über einen speziellen Primer, der direkt in den bestehenden Lackierprozess integriert wird. Ein zusätzlicher Prozessschritt ist nicht erforderlich. Die Lösung ist exakt auf die KSK-Prozesse abgestimmt und aus Gründen des Know-how-Schutzes nicht öffentlich benannt.
- Chemische PP-Aktivierung über einen speziellen Primer
- Nahtlose Integration in den bestehenden Lackierprozess
- Kein zusätzlicher Prozessschritt erforderlich
- Keine Investition in neue Anlagentechnik notwendig
- OEM-freigabefähige Verfahrensführung
Ergebnisse
- Deutlich verbesserte Haftfestigkeit auf PP-Bauteilen
- Reproduzierbare Ergebnisse über die gesamte Serie
- Robust gegenüber unterschiedlichen PP-Mischungen
- Erfolgreicher Einsatz in mehreren Anlagen im Serienbetrieb
- Erhöhte Prozesssicherheit ohne Mehrinvestition




