
Vom gelernten Mechaniker zum gefragten Lackier-Spezialisten. Manche lernen einen Beruf. Andere finden ihn. Waldemar Martel ist gelernter Mechaniker. Dass er heute zu den gefragtesten Lackierern bei KSK gehört, hat er keiner Ausbildung zu verdanken, sondern Neugier, einem guten Auge und der Bereitschaft, einfach anzufangen. „Ich habe das einmal probiert und es hat mir sofort gefallen“, sagt er. Seit mehr als 20 Jahren veredelt er bei KSK Oberflächen, die anderen zu schwierig sind. Wenn ein Bauteil partout nicht gelingen will, landet es bei ihm.
Vom Mechaniker zum Lackierer
Geboren in Kasachstan, kam Waldemar Martel 1995 nach Heilbronn. Seinen ersten Beruf erlernte er als Mechaniker damals noch in seinem Geburtsland. Ein Umzug nach Geilenkirchen brachte ihn zum Lackieren, das ihn immer fasziniert hatte. Was als Versuch begann, wurde schnell zur Leidenschaft. Erfahrene Kollegen und Vorarbeiter nahmen ihn an die Hand, zeigten ihm die Kniffe und ließen ihn wachsen. „Gute Lehrer habe ich gehabt“, sagt er rückblickend. KSK unterstützte ihn mit Schulungen und gab ihm den Raum, sein Talent zu entfalten.
Ein Auge für die perfekte Oberfläche

Was Waldemar Martel an seiner Arbeit fasziniert, beschreibt er mit ansteckender Begeisterung. „Die Farbe läuft, und danach holst du das Teil heraus und schaust.“ Seine Lieblingsfarbe ist klar: tiefes Schwarz. „Dann mache ich es wie einen Spiegel.“ Besonders anspruchsvolle Teile sind seine Spezialität, von hochwertigen Bauteilen namhafter Hersteller bis zu kniffligen Sonderaufträgen. Mehr als einmal ernteten seine Ergebnisse ungläubiges Staunen und die Frage: „Wo hast du das gelernt?“ Die Antwort bleibt dieselbe – durch Machen. Der 56-Jährige sagt: „Da, wo Qualität ist, da ist der Schlüssel. Ohne Qualität habe ich Probleme – mit Qualität bin ich zufrieden.“
Der Mann für die schwierigen Fälle
Heute ist Waldemar Martel in Werk 1 vor allem dort im Einsatz, wo Standardprozesse an ihre Grenzen kommen: in der manuellen Kabine und bei Sonderteilen, die nachgearbeitet werden müssen. Stimmt ein Farbton nicht oder will eine Beschichtung nicht gelingen, ist er die Adresse. „Meine eigenen Sachen lege ich dann zur Seite – ich muss ja helfen.“ Er kennt die meisten Anlagen und Hallen aus dem Effeff und springt überall dort ein, wo seine Erfahrung gebraucht wird. Genau diese Verlässlichkeit macht ihn zu einem Kollegen, auf den man sich verlassen kann.
Schrauben, Hund und Familie

Die Begeisterung fürs Handwerk endet bei Waldemar Martel nicht am Werkstor. In seiner Freizeit steht er gern in der eigenen Werkstatt, schraubt an Autos und kümmert sich um die Fahrzeuge der Familie – Bremsen, Ölwechsel, alles kein Thema. Mit seiner Frau ist er seit 1996 verheiratet, die beiden erwachsenen Kinder machen ihn sichtlich stolz. Zum Feierabend gehört das Ankommen: erst einmal zur Ruhe kommen, mit der Frau sprechen und mit dem Hund seiner Tochter raus.
Das Wir von KSK
Nach über zwei Jahrzehnten und einer kurzen Station andernorts ist Waldemar Martel zu KSK zurückgekehrt und geblieben. Was ihn hält, ist die Arbeit, die er liebt, und ein Team, in dem die Dinge wie von selbst laufen, wenn jeder weiß, was zu tun ist. Bei KSK zählt nicht der Stempel auf dem Zeugnis, sondern was jemand kann und einbringt. Genau dafür steht das „Wir“ bei KSK: ein Familienunternehmen mit rund 260 Mitarbeitenden, in dem Quereinsteiger zu Spezialisten werden und Erfahrung etwas gilt.
Werden Sie Teil des Wir
Bei KSK zählt der Mensch hinter dem Prozess und das Talent hinter dem Lebenslauf. Wenn Sie in einem inhabergeführten Familienunternehmen mit echtem Handwerksstolz, kurzen Wegen und langfristigen Perspektiven arbeiten möchten, freuen wir uns auf Sie. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten bei KSK.
