
Vom Tennisplatz ins Herz der Prozesse. Manche Wege verlaufen schnurgerade. Der von Michael Hafke nicht. Bevor er bei KSK- Verantwortung für das komplette Managementsystem übernahm, wollte er mit dem Tennis spielen sein Geld verdienen. Tennis-Profi werden. Ein College-Stipendium in den USA hatte er bereits in der Tasche. Eine Schulterverletzung setzte diesem Plan ein Ende. Was als Praktikum „bevor du gar nichts machst“ begann, wurde zu einer Geschichte von inzwischen rund 17 Jahren bei KSK. Heute ist Michael Hafke Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortet als Leiter Qualitätsmanagement die Systeme und Prozesse, die unsere Serienfertigung tragen.
Vom Praktikum zur Geschäftsleitung
Michael Hafke startete 2009 bei KSK, absolvierte hier seine Ausbildung zum Industriekaufmann und schloss im Anschluss sein BWL-Studium an der Abendschule ab. Von KSK gefördert und finanziell unterstützt. Nach Stationen als Produktsachbearbeiter, Qualitätsmanager und vier Jahren als stellvertretender Qualitätsleiter übernahm er Ende 2022 die Leitung des Qualitätsmanagements. Seit Januar verantwortet er zusätzlich das Energie- und Umweltmanagement sowie das Projektmanagement. „In der Qualität habe ich gemerkt: Das ist mein Ding“, sagt er. „Hier gibt es klare Anhaltspunkte. Ich weiß genau, innerhalb welcher Toleranzen ich mich bewegen kann und damit arbeite ich gerne.“
Was Michael Hafke bei KSK bewegt
Sein Verantwortungsbereich umfasst das gesamte Managementsystem. Von Qualität- über Umwelt- und Energie- bis zum Projektmanagement. Dazu gehört aktuell die Einführung und Weiterentwicklung einer zentralen Managementsoftware (Babtec), in der künftig alle Prozesse in einem Tool zusammenlaufen. Ein zweiter Schwerpunkt war die standardisierte Farbmessung auf einem einheitlichen System, mit dem sich die Standards der großen OEM zuverlässig verarbeiten lassen. Hinzu kommt die Umstellung auf eine zentrale, aufgabenbezogene Organisation, die Spezialwissen über das Allrounder-Prinzip stellt und der Aufbau einer offenen Feedback-Kultur, die er gemeinsam mit der Geschäftsführung vorantreibt.

Prozesse, die den Mitarbeitenden den Rücken freihalten
Wenn Michael Hafke beschreibt, was ihn antreibt, geht es auch um Kennzahlen, aber beinahe immer um Menschen. „Wir schauen, dass wir überall möglichst gleich und nach einem System arbeiten, damit es der Mitarbeiter möglichst einfach hat.“ So führt sein Team gerade Module für Prüfmittelmanagement und Instandhaltung ein. Statt Wartungen auf Papier oder in verstreuten Excel-Listen zu verwalten, meldet sich das System künftig teilweise von allein. Jeder weiß, was zu tun ist, und behält den Überblick.
Ein Meilenstein war die Standardisierung der Farbmessung. Zuvor waren unterschiedlichste Geräte und Softwarelösungen im Einsatz. Heute misst KSK einheitlich und kann damit die anspruchsvollen Vorgaben der großen Automobilhersteller verlässlicher erfüllen. „Das konnten wir vorher bereits, aber es war aufwendig“, sagt er. Genauso prägend: die Umstellung von einer dezentralen auf eine zentrale, aufgabenbezogene Organisation. Statt in jedem Bereich alles ein bisschen zu machen, sind die Mitarbeitenden heute Spezialisten in ihrem Gebiet
Fortschritt auf leisen Sohlen
Qualitätsmanagement ist Arbeit an langen Linien: „Die meisten Themen dauern ewig“, gibt Michael Hafke offen zu. „Manchmal fährst du abends nach Hause und denkst, es hat sich nichts bewegt.“ Und doch zeigt der Rückblick etwas anderes: Wer sich vor Augen führt, wie viel sich seit 2022 verändert hat, erkennt den Fortschritt. Nur kommt er eben „auf leisen Sohlen“, manchmal erst ein, zwei Jahre später. Der Lohn ist spürbar: „Die Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt. Das Zusammenarbeiten ist in den letzten ein, zwei Jahren ein ganz anderes geworden.“ „Man vergisst oft, wie viel man bewegt hat. Man sieht immer das, was noch nicht optimal läuft – und nicht das, was man schon geschafft hat.“, erklärt Hafke.

Genauigkeit im Beruf, Energie im Privaten
Die Präzision, die Michael Hafke in der Qualität schätzt, hat er aus dem Sport mitgebracht und den Sport nie ganz losgelassen. Auch jenseits der 40 spielt er noch auf ordentlichem Niveau Tennis. „Man merkt, dass die Schläge noch sitzen – nur der Körper macht nicht mehr ganz so mit“, sagt er lachend. Privat ist im Moment ohnehin wenig Zeit für Ruhe: Gemeinsam mit seiner Frau baut er ein Haus um, vieles in Eigenleistung. Und zuhause warten Zwillings Jungs, die bald fünf werden. Der Leiter Qualitätsmanagement führt aus: „zwei wilde Kerle“, von denen der eine lieber Fußball und Tennis spielt, der andere lieber puzzelt und bastelt. Daneben schlägt sein Herz für den 1. FC Kaiserslautern, für den er an Spieltagen auch gern die weite Fahrt in die Pfalz auf sich nimmt.
Das Wir von KSK
Was Michael Hafke seit 17 Jahren bei KSK hält, ist kein einzelner großer Moment, sondern die Summe vieler kleiner. Es ist die Überzeugung, dass gute Prozesse den Menschen dienen – nicht umgekehrt. Bei KSK heißt das: kurze Entscheidungswege, offene Türen und eine Geschäftsführung, die Wertschätzung vorlebt. Genau dieses Miteinander macht aus einem Familienunternehmen mit rund 260 Mitarbeitenden ein echtes „Wir“. Und es zeigt, dass bei KSK Platz ist für ganz unterschiedliche Wege. Auch für den, der eigentlich Tennisprofi werden wollte.
Werden Sie Teil des Wir
Bei KSK zählt der Mensch hinter dem Prozess. Wenn Sie in einem inhabergeführten Familienunternehmen mit kurzen Wegen, echter Wertschätzung und langfristigen Perspektiven arbeiten möchten, freuen wir uns auf Sie. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten bei KSK.
