
Mit der Hand am Werkstück. Am liebsten steht Dana Schmeier in der Kabine, die Spritzpistole in der Hand. Seit ihrem Wechsel zu KSK lernt die 21-Jährige den Beruf der Fahrzeuglackiererin, inzwischen im dritten Lehrjahr. Was sie daran reizt, ist der Moment, in dem aus einem vorbereiteten Teil ein fertiges wird. „Man merkt, wie es wird, und hat nachher etwas geschafft", sagt sie. Und mit jedem Werkstück wird auch ihre Technik besser.
Über die Familie zum Handwerk
Lange wusste Dana Schmeier nicht, in welche Richtung es beruflich gehen soll. Den Ausschlag gab die Familie. Autos spielten bei ihr zu Hause immer eine Rolle, ihr Vater schraubt gern, ihr Onkel ist Meister. „Durch meine Familie hatte ich viel mit Autos zu tun", erzählt sie. Ihr Vater brachte sie schließlich auf die Fahrzeuglackierung, einen Bereich, in dem sie ihre gestalterische Ader ausleben kann. Ein Praktikum machte die Sache klar: „Ich fand es echt super."
Von Marl nach Geilenkirchen
Ihr erstes Lehrjahr absolvierte Dana Schmeier noch in einem Betrieb in Recklinghausen, nicht weit von ihrer Heimatstadt Marl. Dann kam die Liebe „dazwischen". Sie zog zu ihrem Freund in die Region Geilenkirchen und wechselte damit auch den Ausbildungsbetrieb. So kam sie zu KSK. Der Umzug hat sich gelohnt, denn hier kann sie tun, was sie am meisten mag: lackieren. „In anderen Firmen ist es sehr schwierig, ans Lackieren zu kommen", sagt sie. Bei KSK gehört genau das zum Alltag.

Schritt für Schritt durch die Bereiche
Bei KSK arbeitete sich Dana Schmeier über die einzelnen Stationen des Betriebs nach vorn. Angefangen hat sie mit dem Vorbereiten und Reinigen der Teile, dann ging es Kabine für Kabine weiter. „Dann kam ich in die erste Kabine, dann die nächste und am Ende die dritte." Leichter wurde ihr der Einstieg durch die Erfahrung aus dem ersten Lehrjahr: „Ich hatte mich schon an die Arbeit gewöhnt." Betreut wird sie vom Ausbilder Dieter Schlangen, der die Jung-Lackierer unter seine Fittiche nimmt und der schon beim Onboarding am ersten Tag dabei war.
Sechs Monate an einem Werkstück
Besonders stolz ist Dana Schmeier auf ein aufwendiges Projekt. An einem Satz Grilleinsätze arbeitete sie fast ein halbes Jahr. „Mit der Zeit hat sich meine Technik viel mehr verbessert, ich weiß, worauf ich achten muss." Genau dieses Dranbleiben schätzt sie an ihrem Beruf, dazu die Abwechslung zwischen Schleifen, Lackansatz und dem Mischen der Farben. Fordernd war anfangs vor allem das Tempo an der Lackierstraße, wo pro Werkstück nur wenig Zeit bleibt. Machbar sei das trotzdem. Ihr Können bringt sie auch privat ein: Ihren eigenen Chopper hat sie selbst lackiert, mit Spinnennetz-Muster.

Tipps für die nächsten Azubis
Ihr Rat an alle, die nach ihr in der Fahrzeuglackierung anfangen, ist unkompliziert: dranbleiben, auch wenn es mal nicht klappt. „Man muss einfach immer üben, und irgendwann wird das schon." Rückschläge gehören für sie dazu und sind kein Grund aufzugeben. Dass sie ihr Wissen später einmal selbst weitergeben kann, reizt sie schon jetzt.
Chopper, Zeichnen und Ausritte
Den Ausgleich zur Ausbildung findet Dana Schmeier auf zwei Rädern. Mit ihrem Chopper „Black Widow" dreht sie gern ihre Runden, am liebsten zusammen mit ihrem Vater. Dazu kommt das Zeichnen, meist realistische Motive von Tieren und Menschen. Und an den Wochenenden bei der Familie geht sie mit ihrer Mutter und deren Pferd spazieren. So bleibt neben Betrieb und Berufsschule genug Zeit zum Abschalten.
Das Wir bei KSK
Nach der Ausbildung möchte Dana Schmeier erst einmal bei KSK bleiben. Der Grund ist nicht nur das Handwerk, sondern auch das Team. Für die Zukunft hat sie klare Ziele: irgendwann den Meister, zumindest aber den Ausbilderschein, weil es ihr Freude macht, anderen etwas zu zeigen. Dass KSK solche Wege ermöglicht, gehört für sie zum „Wir" dazu.
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